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B978-3-437-45417-2.00011-8

10.1016/B978-3-437-45417-2.00011-8

978-3-437-45417-2

Prävention in der Kinderphysiotherapie

Kristine Helmus

  • 11.1

    Prävention in der Gruppe436

  • 11.2

    Arbeitsplatzergonomie438

  • 11.3

    Schulranzen439

  • 11.4

    Bewegungsangebote in Kita und Schule439

  • 11.5

    Ernährungsschulung440

  • 11.6

    Entspannungstechniken441

Bei der Prävention steht der Spaß an der Maßnahme im Vordergrund. Die Eltern werden dabei eingebunden, da sie ihre Kinder im Alltag anleiten und die Übungen oder Verhaltensweisen in den Alltag integrieren.

Prävention in der Gruppe

Die Prävention wird in der Regel in der Gruppe durchgeführt. Im Rahmen von 10–12 Einheiten á 45 Min. werden den Kindern die Grundlagen der Prävention erläutert und sie erlernen oder wiederholen gezielte Übungen. Die Eltern werden innerhalb von etwa 2 Einheiten informiert und in der Integration der Übungen in den Alltag angeleitet. Folgende Aspekte helfen dabei, den Rahmen dafür zu gestalten:
  • Gruppengröße dem Raum entsprechend wählen

  • Notwendige Materialien bereitstellen

  • Ablenkungsmöglichkeiten reduzieren

  • Altershomogene Gruppe

  • Bei großen Gruppen empfiehlt es sich, zu zweit zu arbeiten, um jedes Kind begleiten und ggf. korrigieren zu können.

  • Zur Motivation und als Abschluss hat es sich als günstig erwiesen, dass die Kinder eine Urkunde o. ä. erhalten.

Rückenschule – Kindern eine Haltung geben
Das übergeordnete Ziel der Kinderrückenschule ist es, die Entwicklung von Fehlhaltungen durch ungünstiges Sitzen, Tragen und Bewegungsmangel zu verhindern.
Die Präventionsmaßnahme kann an einer Grundschule, im Kindergarten/KiTa oder auch in einem Turnverein durchgeführt werden. Danach richtet sich auch die Gruppengröße und das Alter der Kinder.
Ziele
Ziel ist die Koordinierung der Haltung und Bewegung im globalen Muster, dazu gehören:
  • Körperwahrnehmung

  • Koordinierung der Muskulatur im globalen Muster

  • Kräftigung der Rumpfmuskulatur

  • Erhalten/Verbessern der Wirbelsäulenbeweglichkeit

  • Erlernen rückenschonender Bewegungen (Sitzen, Bücken, Tragen usw.)

  • Elternanleitung

Indikationen
  • Kinder mit beginnenden Fehlhaltungen

  • Kinder mit Wahrnehmungsstörungen im Bereich der eigenen Haltung

  • Kinder mit Bewegungsmangel

  • Adipöse Kinder

Kontraindikationen
Kinder mit bereits bestehenden Wirbelsäulendeformitäten oder Fehlhaltungen sollten in einer Einzeltherapie behandelt werden, da in diesen Fällen (relative) Kontraindikationen vorliegen können und auch intensiver auf die individuelle Problematik eingegangen werden kann.
Grundlagen
  • Die bewusste Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung ist wichtig für die Korrektur von Fehlhaltungen, deshalb wird immer wieder die Körperhaltung überprüft.

  • Bewegungsintensive Phasen sollten sich mit Wahrnehmungsphasen abwechseln.

  • Bei Spielen in der ganzen Gruppe wird darauf geachtet, dass jedes Kind mit einbezogen wird und bei Partnerübungen öfter auch gewechselt wird.

  • Korrekturen erfolgen eher indirekt (z. B. „Sitzt ihr gerade richtig?“, „Wer weiß noch, wie man richtig steht?“).

  • Bei der Auswahl der Spiele und Übungen werden Wettkampfsituationen vermieden.

  • Übungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen werden abgewechselt, um die Kinder nicht zu überfordern (Kräftigungsübungen wechseln sich mit Bewegungsübungen und Mobilisationsübungen ab).

  • Materialien und Geräte werden den Kindern angepasst (unruhige Kinder werden evtl. durch Bälle noch unruhiger, Tücher und Matten können dagegen beruhigen).

Techniken
  • WS Mobilisation:

    • Möglichst endgradige Bewegungen

    • Übungen aus dem Yoga

    • Übungen aus dem FBL

  • Kräftigung der Rumpfmuskulatur:

    • Konzentrische

    • Exzentrische

    • Isometrische Muskelanspannung, PNF-Pattern, FBL

  • Wahrnehmungsschulung:

    • Verschiedene Geräte (Igelball, Spühlbürste, Waschlappen usw.)

    • Spiegel

    • Unterschiedliche Untergründe (Matten, Sandsäckchen, Seile usw.)

  • Entspannung:

    • Techniken von Jacobson oder des

    • Autogenes Training

    • Traumreise

Durchführung
Zur Einleitung Spiele zum Kennenlernen
  • „Ball zuwerfen“: Wer fängt muss seinen Namen sagen, sein Lieblingsessen o. ä.

  • „Männchen bauen“: Die Kinder bauen gemeinsam ein Männchen aus den Materialien, die sie im Raum finden (z. B. Reifen als Kopf, Seile als Haare, Pezziball als Bauch, Stäbe als Beine).

Wahrnehmungsspiele
  • Buchstaben oder Bilder auf den Rücken malen, die erraten werden müssen.

  • „Waschstraße“: Die Kinder bilden zwei gegenüberliegende Reihen, ein Kind krabbelt als „Auto“ durch die Gasse und die Kinder „waschen“ das Auto ab.

  • Zwei Kindern halten zwischen den Köpfen (Bäuchen, Rücken usw.) einen Luftballon. Die Kinder gehen, setzen sich und stehen auf, ohne den Ballon zu verlieren.

  • Mit einem Igelball (Spühlbürste, Tuch, Kuscheltier usw.) gegenseitig den ganzen Körper entlang rollen (gehen).

  • Körpersilhouette auf ein Stück Tapete aufmalen.

  • „Der Zauberer“: Der Therapeut verwandelt die Kinder in verschiedene Tiere (z. B. Giraffe= auf Zehenspitzen ganz groß machen, Igel= klein zusammenrollen, Bär= auf Händen und Füßen krabbeln usw.).

  • „Einfrieren“: Die Kinder laufen im Kreis oder Hüpfen oder springen o. ä. und werden vom Therapeuten „eingefroren“. Dann wird geschaut, wer gerade steht oder sitzt, es wird in die physiologische Aufrichtung korrigiert und danach werden die Kinder wieder „aufgetaut“.

Kräftigung
  • Übungen aus dem FBL (wie Goldfisch, Cowboy, der klassische Frosch, der Urfrosch)

  • Klassische Bauchmuskelkräftigung (z. B. Sit-ups mit angebeugten Beinen, dabei einen Ball zum Partner werfen)

  • Bauchlage auf dem Pezziball oder auf einer Matte: Die Kinder schwimmen oder fliegen, dabei wird der Oberkörper von der Unterlage abgehoben.

  • Bridging: Eine Igelfamilie will unter der Brücke durch, den Po ganz weit abheben, Füße in den Boden drücken.

Erhalten/Verbessern der Beweglichkeit
  • Übungen aus dem Yoga (Kobra, Fisch, Schraube, Giraffe usw.)

  • Verschiedene Tiere darstellen (z. B. Igel, Schlange, Elefant, Löwe usw.)

  • Durch einen Reifen krabbeln oder seitlich durchsteigen.

  • Schwungtuch ganz hoch oder ganz niedrig über dem Boden schwingen.

  • Einen Ball hochwerfen oder um den Körper herum geben, dabei variieren (um die Knie, das Becken, die Knöchel, den Brustkorb).

Arbeitsplatzergonomie

Die „ArbeitsplatzergonomieArbeitsplatzergonomie“ bei Kindern unterscheidet sich nur in einem wesentlichen Punkt von der der Erwachsenen:
Kinder wachsen noch, deshalb muss der Schreibplatz flexibel eingerichtet werden:
  • Beide Füße stehen fest auf dem Boden mit Knie und Hüftgelenken in etwa 90° Flexion.

  • Die Oberschenkel liegen auf der Sitzfläche des Stuhls auf, die LWS wird durch eine Stütze in der physiologischen Aufrichtung gehalten.

  • Der Abstand und die Höhe des Schreibtischs sollten so eingestellt sein, dass das Kind die Unterarme auf dem Tisch ablegen kann, ohne dabei eine Kyphose in der BWS zu bilden.

  • Der Monitor oder Laptop auf dem Schreibtisch muss in der Höhe sein, dass das Kind mit aufgerichteter WS schauen kann (eher nach unten schauend zur Vermeidung einer HWS-Reklination).

  • Abstand des Bildschirms vom Gesicht etwa 30–40 cm

  • Die Lichtquelle sollte so stehen, dass sie nicht blendet bzw. Schatten auf die Unterlage wirft.

  • Während der Arbeit am Schreibtisch, Positionen wechseln: Den Stuhl umdrehen, auf einem Pezziball sitzen oder kurz aufstehen.

Merkmale des Schreibtischstuhls:
  • Höhenverstellbar, auch die Rückenlehne

  • Ideal ist auch ein mögliches Verstellen der Sitztiefe.

  • Alternativ:

    • Ein Stuhl mit einer Fußraste, die man der Größe des Kindes anpassen kann

    • Hocker mit abgerundetem Fuß, höhenverstellbar

    • Pezziball, muss ebenfalls der Größe des Kindes angepasst sein

Merkmale des Schreibtischs:
  • Höhenverstellbar

  • Evtl. kippbare Schreibtischplatte (erleichtert das Lesen, erschwert das Schreiben)

  • Unterlagern der Tischbeine durch angepasste Holzklötze als Alternative zum höhenverstellbaren Tisch

Schulranzen

Der SchulranzenSchulranzen muss an den Rücken des Kindes angepasst werden können.
  • Die Gurte müssen gut gepolstert, in der Länge verstellbar und schnell zu lösen sein.

  • Die Rückwand des Schulranzens sollte möglichst fest und ergonomisch sein.

  • Reflektoren an allen Seiten des Ranzens

Der Ranzen ist richtig eingestellt, wenn er ohne Hohlraum direkt auf dem Rücken aufliegt, und die oberste Kante mit den Schultern abschließt.

Tipps und Fallen

Schwere Bücher müssen im Schulranzen nah am Rücken liegen, leichte Bücher kommen eher nach vorne. Eine regelmäßige Kontrolle des Inhaltes des Schulranzens ist notwendig, um Überflüssiges auszusortieren und ein zu hohes Gewicht zu verhindern.

Bewegungsangebote in Kita und Schule

Bewegungsspiele können während des Unterrichtes, im Sport aber auch in den großen Pausen angeboten werden. Wichtig ist es, dass die Kinder Freude an der Bewegung haben, sich belasten und verschiedene Bewegungen durchführen.
  • Die „Bewegungspause“ kann an bestimmten Tagen in der Woche stattfinden und verschiedene Bewegungsspiele anbieten.

  • Der „Bewegungspass“: In der Pause werden verschiedene Geräte ausgeteilt (z. B. Seile, Bälle) und in dem Pass wird eingetragen, wer sich wann ein Bewegungsgerät ausgeliehen hat.

Grundlagen
  • Aufsichtspersonen müssen darauf achten, dass die Sicherheit der Kinder gewährleistet ist.

  • Wettkämpfe vermeiden, um keines der Kinder zu demotivieren

  • Keine übermäßigen Korrekturen oder Maßregelungen der Kinder während der Bewegung

Ziele
  • Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten, der eigenen Koordination und der Körperwahrnehmung

  • Motivation zur Bewegung

  • Allgemeine Kräftigung – Stärkung des Selbstvertrauens

Spiele in der Pause
  • „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“/„Fangenspiele“ in verschiedenen Variationen

  • „Seil springen“: Es können sowohl einzelne Seile ausgegeben werden als auch ein ganz langes Seil, bei dem mehrere Kinder springen können.

  • „Gummitwist“ (in verschiedenen Höhen: Knöchel, Knie, Hüfte)

  • „Balancieren/Parcour“ (abhängig von den Gegebenheiten auf dem Schulhof)

  • „Straße“: Die Kinder malen mit Kreide eine schmale, kurvige Straße auf den Boden. Alle müssen versuchen mit den Füßen („Autos“) über die Straße zu fahren, ohne auf den „Bürgersteig“ zu kommen.

  • „Dosen laufen“ auf alten, großen Blechdosen mit einem Stück Schnur: Auf diesen Dosen laufen, um Hindernisse gehen oder über ein kleines Hindernis steigen.

Spiele im Bewegungsraum/Sporthalle
  • Altersangepasste Bewegungsspiele: Aufbau eines Parcours mit verschiedenen Materialien (Groß-, Klein- und auch Alltagsmaterialien); verschiedene Fang- und Bewegungsspiele

  • Schiefe Ebene: Eine Bank wird in die Sprossenwand eingehängt und mit einem Seil gesichert. Die Kinder können sich hochziehen, runter rutschen, krabbeln, gehen usw.

  • Schaukeln: Nicht nur vor und zurück sondern auch quer, mit plötzlichen Stopps oder auch „aufdrehen“ und loslassen

  • „Simon sagt“: Alles, was Simon sagt, müssen die Kinder auch durchführen. „Simon sagt“ aufstehen, „Simon sagt“ hinsetzen – ohne den Spruch zur Aufforderung, dürfen die Kinder die Aufforderung nicht durchführen. Hier kann das Tempo variiert werden und die Koordination oder auch das Gruppengefühl gesteigert werden.

  • „Atömchenspiel“: Alle Kinder laufen durcheinander, dann ruft der Therapeut eine Zahl, z. B. „2“ und die Kinder müssen sich zu zweit zusammenfinden.

  • „Der Zauberer/Die Zauberin“: Die Kinder werden in verschiedene Tiere oder Gegenstände verwandelt und müssen sich dann dementsprechend fortbewegen.

  • „Feuer, Wasser, Luft“: Bei Feuer müssen sich die Kinder unter etwas verstecken, bei Wasser müssen sie sich auf etwas stellen und bei Luft an etwas festhalten.

Ernährungsschulung

Eine ausgewogene Ernährung und ein angemessenes Bewegungsangebot beugen Übergewicht und Essstörungen bei Kindern vor.
Eine Diät sollte nur in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt in Erwägung gezogen werden und wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
Die Kinder sollten so früh wie möglich in die Planung und Zubereitung des Essens mit einbezogen werden.

Merke

„Kinder lernen von ihren Eltern“

Die Vorbildfunktion der Bezugspersonen ist besonders im Bereich Ernährung sehr wichtig. Deshalb wird immer die ganze Familie geschult.

Tipps für zuhause:
  • Schneiden, schälen und waschen der Zutaten, Tisch decken (gemeinsam mit dem Kind)

  • Gemeinsam das Essens auswählen

  • Beim Einkauf mithelfen Lebensmittel auszusuchen und in den Einkaufswagen zu legen

  • Anlegen eines kleinen Gartens oder einiger Kräutertöpfe in der Küche, zum selber Ernten

  • Zuckerhaltige Getränke und Speisen so selten wie möglich

  • Mit den Freunden zusammen kochen und backen

Im Kindergarten können den Jahreszeiten entsprechend z. B. Äpfel gepflückt und diese dann gemeinsam im Kindergarten zu Apfelmus verarbeitet werden, das anschließend gemeinsam gegessen wird.

Tipps und Fallen

Da adipöse Kinder sich häufig ungern bewegen, ist die Ausübung einer Sportart o. ä. besonders wichtig.

Bewegung kann grundsätzlich z. B. in einem Sportverein, einer Mutter-Kind-Gruppe oder auch im Freundeskreis stattfinden. Optimal ist das tägliche Angebot verschiedener Bewegungsanreize.

Weiterführende Informationen über eine ausgewogene Ernährung und aktuelle Studien zu verschiedenen Ernährungsfragen unter www.fke-do.de (Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund).

Entspannungstechniken

Bei Kindern kann Entspannung erreicht werden, wenn sich Bewegungs- und Entspannungsphasen während der Maßnahme abwechseln.
Wichtig ist ein möglichst ablenkungsfreier Raum mit Matten und entsprechendem Material. Zur Unterstützung kann eine Musikanlage hilfreich sein und es sollten Unterbrechungen vermieden werden.
Ablauf einer Entspannungsstunde:
  • Zu Beginn jeder Entspannungsstunde wird ein Kreis gebildet und kurz über die wichtigsten Ereignisse des Tages gesprochen. So können bereits zu Anfang eventuelle Spannungen oder Sorgen abgebaut werden.

  • Hauptteil: Je nach Alter der Kinder und Gruppenzusammensetzung wird ein Thema ausgewählt (z. B. Ritter, Piraten, Meerjungfrau, Einhorn, Zauberwald) und verschiedene Übungen diesem Thema angepasst.

  • Abschließend findet immer ein kurzes Bewegungspiel statt, um die Kinder wieder in den Alltag zu entlassen.

Techniken
  • Autogenes Training/Traumreise

  • Jacobson

  • Wahrnehmungsspiele

Durchführung
  • Traumreise: Die Kinder liegen bequem auf der Matte, schließen die Augen und stellen sich die erzählte Geschichte vor. Zu diesem Thema gibt es viele Bücher mit angemessenen Geschichten.

  • Autogenes Training: Kinder liegen auf Matten und stellen sich die Geschichte vor (ähnlich wie bei der Traumreise), hier wird besondere Aufmerksamkeit auf die aufsteigende Wärme und das Sonnengeflecht gelenkt.

  • Jacobson: Bewusste Entspannung durch bewusste Anspannung (Verknüpfung von Aktivität und Entspannung), besonders bei unruhigen Kindern als Einstieg in die Entspannung geeignet (z. B. Piraten: Die Kinder sind Piraten und müssen verschiedene Dinge an Bord des Schiffes erledigen, kann auch gut mit autogenem Training verbunden werden, z. B. ausruhen auf dem Deck und in der Sonne liegen).

  • Wahrnehmungsspiele: siehe Techniken der Rückenschule 11.1

  • Pizza backen: Ein Kind liegt auf dem Bauch und das andere ist der Pizzabäcker. Das liegende Kind spielt die Pizza und wird nun mit verschiedenen Lebensmitteln „belegt“. Die Pizza kann zum Schluss auch noch in den Ofen geschoben werden (aufsteigende Wärme, Geruch).

  • Kleine Übungen zur Entspannung: Besonders geeignet für kleine Kinder und kurze Entspannungsphasen zwischendurch (z. B.: Eine Kerze anzünden und die Flamme beobachten, vorsichtig zur Seite pusten; die Kinder sitzen im Sitzkreis, schließen die Augen und konzentrieren sich darauf, was in der Umgebung zu hören ist (das funktioniert besonders gut im Freien); Augen verbinden und die Kinder fühlen, was ihnen in die Hand gelegt wird.)

Literatur

Kolster et al., 2016

B.C. Kolster V. Gesing A. Heller C. Winkelmann Handbuch Physiotherapie 1. A. 2016 kvm-Medizinverlag Berlin

Müller, 1999

E. Müller Inseln der Ruhe 5. A. 1999 Kösel-Verlag München

Friebel, 1996

V. Friebel Wie Stille zum Erlebnis wird 3. A. 1996 Verlag Herder Freiburg im Breisgau

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